TECHNOLOGIE HELIX ASPERSA EXTRAKT - GEWINNUNG

HELIX ASPERSA EXTRAKT AUS SCHNECKENSCHLEIM DER GEFLECKTEN WEINBERSCHNECKE

HELIX ASPERSA EXTRACT
In Helix Aspersa Extrakt sind natürliche Komponenten, welche denen des menschlichen Körpers am ähnlichsten sind. Dr. Lasaroff kann über zahlreiche Erfolge ebenso in der medizinischen Anwendung bei Neurodermitis, Diabetis und zahlreichen anderen Hautkrankheiten verzeichnen. Er leitete 20 Jahre eine Hautklinik in Thüringen für besonders schwere Erkrankungen der Haut und konnte viele Erfahrungen mit Schneckenextrakten sammeln. So sind 100% natürliche Bestandteile mit 100% biologisch natürlicher Qualität des Helix Aspersa Extraktes unter anderem:


ALLANTOIN
Allantoin bewirkt die Beschleunigung des Zellaufbaus, der Zellbildung oder der Zellregeneration und beruhigt die Haut. Auch die Heilung schwer heilender Wunden wird unterstützt, jedoch besitzt Allantoin keine antiseptischen Eigenschaften. Allantoin ist in der Lage viele Dinge zu synthetisieren, vor allem Kollagen und Elastin für die Haut. Mit Allantoin baut die Schnecke ihr Haus und kann in wenigen Tagen wieder herstellen, sollte es beschädigt werden oder zerbrechen. Dieses natürliche Allantoin ist sehr interessant für Falten und Fältchen.

VITAMIN A
Vitamin A ist ein regelrechtes Powervitamin, wenn es um gesunde und strahlende Haut geht. Es ist für die Hautbildung von besonderer Bedeutung. In seiner Wirkung steigert es die Zellregeneration und die Hautelastizität. Im Gegensatz dazu macht ein Vitamin A Mangel die Haut schuppig und trocken und führt zu vermehrter Bildung von Falten.In der Haut wird Vitamin A in Vitamin A Säure (Tretinoin) umgewandelt. Diese löst die oberste Hautschicht und regt die Produktion neuer Hautzellen an. Die Oberhaut wird dünner und die Haut insgesamt glatter.

VITAMIN C
- Abbau von schädlichen Stoffen
- Bildung von Eiweißen des Bindegewebes
- Entgiftung des Körpers
- Förderung der Eisenaufnahme
- Herstellung von Botenstoffen und Hormonen
- Schutz der Körperzellen vor Schäden
- Schutz vor Krebserkrankungen
- Stärkung des Immunsystems
- Umwandlung von Fett zu Energie

VITAMIN E
Vitamin E ist ein Vitamin, das als Antioxidans im Körper die Zellen vor einer Zerstörung schützt. Daneben dient es der Zellerneuerung, der Muskelfunktion, der Energiebereitstellung und der Stärkung des Abwehrsystems im Körper.
"Vitamin E wehrt schädliche Umwelteinflüsse ab und reaktiviert Vitamin C."

PROTEIN UND PEPTIDE
Diese Peptide werden ein Leben lang von den Schnecken ausgeschieden und wirken wie ein natürliches Antibiotika. Die Schnecken schützen sich damit vor Krankheiten und Umwelteinflüssen. Die Peptide wirken besonders bei Psoriasis oder Akne.

GLYKOLSÄURE
Glykolsäure hat eine regenerierende Wirkung bei beschädigtem Hautgewebe. Helix Aspersa haben eine Selbstheilung entwickelt, wenn diese beim Kriechen ihre Haut verletzen. Glykolsäure bewirkt einen sanften peeling Effekt.

HYALURONSÄURE
Zufuhr natürlicher Feuchtigkeit in die Haut

AMINOSÄUREN

Essentielle Aminosäuren wie Isoleucin, Leucin, Lysin, Methionin, Phenylalanin, Threonin, Tryptophan und Valin sind im Schneckenschleim enthalten. Die Konzentration wird derzeit von uns noch erforscht.

ELASTIN

Ist ein spezielles Protein im Schneckenschleim. Es bewirkt die Dehnungsfähigkeit der Haut, ist für die Formgebung und Halt von Strukturen verantwortlich.

Weiter sorgt es für die Geschmeidigkeit von Arterien und Blutgefäßen wie der Aorta. Somit wird eine optimale Durchblutung gefördert.

KOLLAGEN

Ist im menschlichen Körper mit über 30% Anteil an der Gesamtmasse aller Proteine das am meist vorkommende Eiweiß.

Kollagen ist ein organischer Bestandteil des Bindegwebes (Knochen, Zähne, Sehnen, Bänder,Knorpel) und der Haut.

Die Schnecke produziert dieses Protein ebenfalls ein Leben lang.



SCHNECKENFARM - GEWINNUNG VON SCHNECKENSCHLEIM

Die EROL SANDER KOSMETIK verfügt über eigene natürliche Ressourcen und ist unabhängig von der Gewinnung des natürlich abgesonderten Schneckensekretes.

Sollten die Tiere auf unserer eigenen Farm gestresst sein, so wird der Schleim unbrauchbar. Die Inhaltsstoffe werden durch Stress zerstört. Deswegen ist es oberstes Gebot den Tieren einen optimalem Raum, einer Farm auf mehreren Hektar natürlich und biologisch belassenen Land, ein stressfreies Leben zu ermöglichen.

Schneckenschleimgewinnung ist 100% tierversuchsfrei, im Gegenteil, man muss ein Biotop frei von Umwelteinflüssen und sonstigen Radikalen schaffen, um höchstmöglichste Qualität des Extraktes zu gewinnen.

Neu endeckt wurde das Phänomen der Förderung der Heilung und Regeneration der Haut in Peru, indem die Haut der Hände der Züchter der Schnecken bis ins hohe Alter frisch und jung geblieben ist.

Auf unserer eigenen Schneckenfarm im Süden Europas halten wir zusammen mit Agraringenieuren, welche seit mehr als 30 Jahren Schnecken züchten, Schnecken unter ökologisch einwandfreien und naturbelassenen Bedingungen.

Die Schnecken befinden sich auf einem Areal von mehr als 5 Hektar grünem Land.

Die Schnecken erhalten reinstes Bio Futter und ernähren sich von den dort wachsenden Pflanzen. Die stressfreie Haltung der Tiere ist Voraussetzung für die Gewinnung von einwandfreiem Schneckenschleim. Die Erfahrung unseres verantwortlichen Züchters und Forschers ist sehr wichtig, um den besten Zeitpunkt im Jahr zur Gewinnung des Schneckenschleimes zu erhalten. Die Gewinnung des Schneckenschleimes erfolgt unter natürlich erzeugten Bedingungen und absolut stressfrei für die Tiere. Tierversuche sind sowieso überhaupt kein Thema und auch gar nicht notwendig. Im nachfolgenden Schemata zeigen wir, wie der Schleim gewonnen wird.

Wir erzeugen durch Sprühnebelanlagen, welche Wasser fein zerstäuben, eine Art künstlichen Regen und Nebel. Jeder kann sich sicherlich erinnern, dass bei Regen im Garten Schnecken über Gehwegplatten kriechen und somit verstärkt Schleim absondern. Es entsteht ein Schleimspur. Genau dieses Phänomen machen wir uns zum Nutzen. Die Schnecken werden im Frühjahr und im Spätsommer von dem Areal händisch eingesammelt und in unser Erntezelt gesetzt. In diesen überdachten Haus fühlen die Schnecken Regenwetter und feuchtes Klima und sondern somit stark Schleim ab. Durch die anhaltende Feuchtigkeit wird die Schleimabsonderung verstärkt gefördert.

Die Schnecken bewegen sich über rauhe Matten / Gewebe, welche mit Löchern versehen sind. Dort bleibt der Schleim hängen und wird von uns in eine eigens entwickelte Zentrifuge gespült und zusätzlich wird der kostbare und wertvolle Schleim händisch von den Matten entfernt und aufgefangen. Die Schnecken werden abwechselnd in dieses Erntezelt gesetzt.




SCHNECKENSCHLEIM IN DER MEDIZINISCHEN VERGANGENHEIT UND GEGENWART

MITTELALTER

Hippokrates empfahl den Genuss der Schnecke im Jahr 400 v. Chr.

Plinius der Ältere, 23 bis 79 n. Chr., war der Meinung, dass Schneckenschleim die Entbindung beschleunigt. In Form von Brei „wird dieses Mittel als zuverlässig erachtet, um Schmerzen durch Verbrennungen, Abszesse und andere Wunden zu mildern“.

Celsus, römischer Philosoph, der im 2. Jahrhundert gelebt hat, empfiehlt die roh und mit ihrem zerkleinerten Haus genossene Schnecke als Wundheilungsmittel; in gekochter Form preist er ihre weichmachenden Eigenschaften auf der Haut an.

Galenos, griechischer Arzt der Antike, empfiehlt Schneckenschleim bei Wasseransammlungen unter der Haut anzuwenden. Siehe auch EROL SANDER LEG AND VEINS CARE GEL


12. BIS 18. JAHRHUNDERT :

DIE SCHNECKE IM ARZNEIBUCH DES MITTELALTERS

Hildegard von Bingen, deutsche Benediktinerin des 12. Jahrhunderts, war und ist der Meinung, dass die Natur der Schnecke in der Lage ist, das Feuer der Infektion zu bekämpfen. Hildegard von Bingen wurde am 7. Oktober 2012 von Papst Benedikt XVI. zur Kirchenlehrerin erhoben.

im Jahr 1738 zeigt uns die „Pharmacopée universelle“, das Arzneibuch des 1645 in Rouen geborenen Apothekers Lemery. In dem Buch wird beschrieben, wie der Extrakt von Schneckenschleim für folgende Anwendungen zubereitet wird: „Der befeuchtende und erfrischende Schneckenschleim eignet sich bei Hautrötungen, um die Gesichtshaut zu reinigen, um raue Stellen zu erweichen….“

Das 19. Jahrhundert steigerte der Schnecke deren Wichtigkeit bei der therapeutischen Anwendung. 1808 zeigen Arbeiten von Georges TARENNE auf den Einsatz dieses Tieres bei Hernien, also Brüchen wie Leistenbruch etc., hin.

Guillaume Louis FIGUIER, Doktor der Medizin im Jahr 1841 sowie Lehrer an der Apothekerschule in Paris, veröffentlicht eine Studie über die chemische Zusammensetzung von Schnecken und Präparate auf Schneckenbasis. Er beschreibt mehrere Arzneiformen: Schneckenzucker, Tabletten, Sirup, Schneckenpaste, Schneckenschokolade: Diese Formen sind bei hartnäckigen Erkältungen, Lungentuberkulose, akuten und chronischen Entzündungen des Brustkorbs und der Verdauungsorgane angezeigt.

Jean Baptiste Grégoire BARBIER (1776-1856): Arzt, Apotheker, Chirurg. Es steht außer Frage, so Barbier, „dass bei chronischen Entzündungen der Atemorgane, die Wirkung von Schneckenzubereitungen mitunter die krankhaften Ereignisse mindern konnte, indem der Krankheitsfortschritt gestoppt und schließlich die Krankheit ganz gestoppt werden konnte“. Er zitiert ebenfalls zahlreiche schneckenbasierte Anwendungen (auf Basis von Schneckenschleim) bei den meisten Schnupfenerkrankungen, Husten, Bronchitis, Asthma, Mandelentzündungen, Heiserkeit und eine Vielzahl von Hautkrankheiten erwähnt wurden.

André Jean CHRESTIEN (1758-1840), Arzt in Montpellier, erklärt hinsichtlich Schneckenpaste und Schneckensirup: „Seit 50 Jahren, in denen ich Arzt bin, habe ich kein wirkungsvolleres Heilmittel als Schneckenschleim gegen Atemwegsbeschwerden und Hautkrankheiten gefunden“.


20. UND 21. JAHRHUNDERT / DIE WISSENSCHAFT BESTÄTIGT DIE WOHLTATEN

Einige Unterlagen des 20. Jahrhunderts bestätigen die therapeutischen Eigenschaften der Schnecke.
André Quevauviller (1910-1981),ein Apotheker und Wissenschaftler an der Universität. Seine wissenschaftlichen Arbeiten basieren zunächst auf die pharmakologischen Aktivitäten des Schneckenschleims und seine hemmende Wirkung auf die Viren und Bakterien von Keuchhustenbazillen von Brolet und Gaugon. Außerdem der Wirkung auf die Atemwege bei Krämpfen.

Auf der Insel Kreta in Griechenland stellten Forscher sich die Frage, ob es eine Verbindung mit der geringen kardiovaskulären Sterberate in diesem Gebiet gibt. Die Resultate zeigten, dass die Pflanzen, von denen sich die Schnecken ernähren, reichhaltig an Alpha-Linolensäure sind. Linolensäure hat eine Schutzwirkung bei kardiovaskulären Erkrankungen, da ein Kammerflimmern verhindert und die Thrombozytenaggregation gesenkt wird. Wenn die Schnecke täglich verzehrt wird, kommt Arthrose im Verhältnis zu anderen Ländern bei -78 % geringer vor, wobei dieses Ergebnis noch bestätigt werden muss. Das Schneckenprotein gilt, wenn es als Nahrungsergänzungsmittel eingesetzt wird, als wirksam bei der Linderung von Arthrose, von Muskelschmerzen… Dieses stark konzentrierte Protein, welches reich an Kollagen, Vitaminen und essentiellen Aminosäuren ist ergänzt unsere nährstoffreiche Ernährung. Kollagen ist die für den Knorpel notwendige Nahrung. Die wesentlichen Elemente sind hoch wirksame Antioxidantien, die die Alterung verlangsamen, während die Aminosäuren die Aufnahme von Kalzium verbessern und seinen Transport zu unseren Knochen optimieren.

Prof. Dr. Voelter von der Universität Tübingen http://uni-tuebingen.de/ unterstützte die Forschung mit Schneckenschleim und hat in einen seiner 800 Publikationen die heilende Wirkung des Schneckenschleimes bei Verbrennungen oder dem Schließen offener Wunden bei Diabetes bestätigt.